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Das Cloud-Computing


Die großen Vorteile des Cloud-Computing aus juristischer Sicht
Das Cloud-Computing, regelmäßig ein Konglomerat aus verschiedenen Formen des ASP (Application Service Providing) bzw. SAS (Software as a Service), bleibt nach wie vor ein Innovationsmotor im Bereich der elektronischen Dienste und wird in immer stärkerem Maße sowohl direkt als auch indirekt zu einer nachhaltigen Veränderung des Marktes der elektronischen Dienstleistungen (e-commerce) führen. Neben den zahlreichen logistischen Vorteilen eröffnet das Cloud-Computing dabei auch aus rechtlicher Sicht eine Vielzahl von Vorteilen für den Anbieter.
Im Markt des mobilen Internets (mobile-commerce oder m-commerce) wird es gewiss die Entwicklung gänzlich neuer bisher ungeahnter Dienstleistungen befördern. Ein tragender Grund wird deren transparente, konsistente und damit sicher vertragliche Gestaltbarkeit sein. Dies gewährleistet in einem für Software vermutlich bisher ungekannten Umfang rechtliche und damit auch wirtschaftliche Sicherheit für den Anbieter aber auch den Kunden. Die Vorteile liegen auf der Hand:

1. Echte Lizenzrechtsverhältnisse
Die rechtliche Innovation des Cloud-Computing ist ihr direkter Kundenbezug. Komplexe elektronische Dienste und Funktionen werden direkt mit dem Kunden selbst vereinbart. Auch über mehrschichtige Absatzwege lassen sich damit wirksame Verträge mit dem Endkunden abschließen. Diese müssen nicht unbedingt im Verkauf oder der Vermietung der Ware bestehen. Der Vertrieb wird vielmehr weitestegehnd frei und beliebig von Distributoren in wiederum beliebiger Breite und Tiefe übernommen. Dabei lassen sich vom Vertrag über den Bezuges klar abgrenzbare Nutzungsbedingungen (bzw. Lizenzbedingungen oder EULA- End User License Agreement) direkt mit dem Kunden vereinbaren. Hierzu kommen verschiedene Formen des „Click-Wrap“ Verfahrens zum Einsatz. Mit diesem lassen sich echte (weil wirklich gültige) Lizenzverträge mit den Endkunden vereinbaren. Demgegenüber konnten und können viele andere - oft aus der Not geborene- Lizenzgestaltungen (z.B. „Shrink-Wrap“- Verfahren, als Lizenzvertrag bei Aufreißen der Schutzhülle einer Software-DVD) juristisch nicht überzeugen und gehören daher eher in das Reich der, wenn auch hartnäckigen, Mythen.

wird fortgesetzt…
© Sept. 2011 RA Zoulakis

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